Ausstellung „Troglodytisch“ in der Klosterpresse

 

Mit Peter Blohmann und Aziz Onuk gestalteten wir als Mitglieder des Traumschläger Kollektivs gemeinschaftlich in den Räumen der Klosterpresse e.V. die Ausstellung „Troglodytisch“ vom 19. Mai bis zum 4. Juni. Über die feierliche Vernissage hat das Traumschläger Kollektiv bereits einen wunderschönen Artikel mit tollen Fotos geschrieben, der einen lebendigen Eindruck vom Abend der Vernissage vermittelt.

>>> https://traumschlaeger.jimdo.com/2017/05/22/troglodytisch-ausstellung-in-der-klosterpresse

Und hier ein Artikel über meine Kunst beim Feinripp Magazine:

FRAU FENSTER

Die Dame im Bunde hat sich den Namen schon zu Recht gewählt. Sie eröffnet ein „Fenster“ zur Kunst und damit auch ganz interessante und neue Möglichkeiten, diese wahrzunehmen. Man denkt sich jetzt: „Was soll sie denn jetzt so neu gemalt haben, was vorher noch nicht gemalt wurde?“. Sie malt natürlich auch krass abstrakt und faszinierend, aber nur das ist es nicht. Das Anliegen der Künstlerin ist ein neues und anderes oder zumindest nicht oft vorkommendes: Man darf ihre Werke anfassen. Dies ist erwünscht und Teil des Konzepts. Jetzt nicht die Leinwand zerreißen oder Stücke abbrechen, einfach vorsichtig drüber gehen können. Leicht berühren und anfassen. Sie erzählt im Interview sehr schön, wie sehr sie die Distanz zu den Werken im Museum stört und dass für sie Kunst viel mehr ist, als nur ein fertig hergestelltes Bild oder ein grandios komponiertes Musikstück. Es ist die Veräußerung der Dinge, die eben in einem vorgehen, wie man sich fühlt, und dies kann viele Formen annehmen. Es können Impulse zum Malen entstehen oder auf einmal schauspielt man auf einer Bühne.

Frau Fenster geht es vor allem um die Möglichkeit zur Verbindung von mehreren Sinnen und eben auch die Nutzung dieser in unterschiedlichen Bereichen, dadurch erschafft sie auch derart interessante und kuriose Werke. Und macht sich auch Gedanken darüber, wie wohl ein Mensch Kunst wahrnimmt, der blind ist oder schlecht sieht. Wie jemand etwas wahrnimmt und gefallen dran finden könnte, wenn manche Sinne nicht so funktionieren, wie sie sollten oder vielleicht gar nicht (mehr) vorhanden sind. Ihre Werke sind dreidimensional gestaltet, Strukturen heben sich von der Leinwand ab. Sie arbeitet gezielt mit einem größeren Aufwand und mit anderen Materialien, um die Bilder auch entsprechend zu gestalten, dass man über diese Bilder mit der Hand fahren kann, auch mit etwas mehr Druck und ohne dass das Stück eine Beschädigung abbekommt. Die Werke sind robust und die Farben sind genial.

>>> Vollständiger Artikel beim Feinripp Magazine: http://www.feinripp.net/kunst/kuenstlerprofile/troglodyten-in-der-klosterpresse/

Ihr könnt mich sogar hören! Hier ein Interview mit mir zur Ausstellung von Radio X:

Ein Großteil der Fotos im Beitrag und in den Artikeln sind vom Traumschläger Kollektiv, Credits ebenfalls unten in der Infothek. Michi Drüner hat ein schönes Video zum Abend aufgenommen, mit Interviews zu uns drei Künstlern und auch mit der verdammt gut gelungenen Eröffnungsrede von Yunus Konrad. Er hat wirklich die passenden Worte gefunden und Michi das passende Bild. Schaut selbst:

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Bine

About Bine

Freischaffende Künstlerin - Kreativfelder: Emotional-expressionistisch, abstrakt-kollagierte Aktions-Malerei auf Leinwand, Holzarbeiten, Masken und Skulpturen, Performance und Fotografie. Farbe und Material auf Leinwand, ob Acryl, Dispersion, Lack oder Gips, Spachtelmasse oder Filzstifte, Kartonagepfeiler und Plastikmasken. Actionpainting würden es manche nennen. Darstellung von Gefühlszuständen oder Situationen in farblichen Anordnungen, Vermischungen und Kollagierungen würde die Künstlerin es nennen. Gelebte Kompositionen.

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